Amigurumi für Anfänger. Igel häkeln. kostenlose Schritt-für

Amigurumi für Anfänger. Igel häkeln. kostenlose Schritt-für

Mit dieser kostenlosen Anleitung kannst du einen kleinen Amigurumi für Anfänger Igel aus einem zusammenhängenden Hauptteil häkeln. Du brauchst keine separaten Arme, Beine, Ohren, keinen einzelnen Kopf und keine separate Schnauze.

Der Igel wird vom Hinterkörper bis zur Schnauzenspitze bearbeitet. Die Stacheln entstehen direkt beim Häkeln als Noppen auf dem Rücken. Zum Schluss stickst du nur noch Augen und Nase auf.

Das erwartet dich bei diesem Amigurumi-Igel

Der Aufbau bleibt bewusst kompakt. Statt viele kleine Teile anzufertigen und anschließend zusammenzunähen, häkelst du den gesamten Körper in einem Stück.

Der Igel hat:

  • ein zusammenhängendes Hauptteil
  • keine Arme
  • keine Beine
  • keine Ohren
  • keinen separaten Kopf
  • keine separate Schnauze
  • gehäkelte Noppen als Stacheln
  • zwei gestickte Augen
  • eine gestickte Nase
  • keinen Mund
  • keine Sicherheitsaugen

Gearbeitet wird in geschlossenen Runden vom Hinterkörper zur Schnauzenspitze.

Je nach Garn, Häkelnadel und Häkelspannung kann dein Igel ungefähr 9–12 cm lang werden. Dieser Größenbereich ist nur ein Richtwert und wurde praktisch nicht bestätigt.

Material für den Amigurumi-Igel

Du brauchst:

  • Garn in Rücken-/Stachelfarbe
  • Garn in Gesichtsfarbe
  • eine kleine Menge schwarzes Garn für Augen und Nase
  • passende Häkelnadel
  • Füllwatte
  • Wollnadel
  • mindestens 3 Maschenmarkierer
  • Schere
  • optional einen zusätzlichen Kontrastfaden zum Markieren der Gesichtsmitte

Als konstruktiver Richtwert ist glattes Baumwoll- oder Baumwollmischgarn von ungefähr DK/Sport bis leichtem Worsted vorgesehen.

Für die Häkelnadel kannst du dich ungefähr an 2,5–3,0 mm orientieren. Wichtig ist vor allem ein dichtes Amigurumi-Maschenbild.

Die optimale Nadelstärke und der Garnverbrauch wurden nicht praktisch bestätigt.

Abkürzungen

AbkürzungBedeutung
Rd.Runde
MMasche(n)
LmLuftmasche(n)
fMfeste Masche
KmKettmasche
FRFadenring
Zun.Zunahme
Abn.Abnahme
StbStäbchen
NNoppe aus 5 zusammen abgemaschten Stäbchen

Zun.: 2 fM in dieselbe Ausgangsmasche = 2 M.

Abn.: 2 aufeinanderfolgende Ausgangsmaschen als 2 fM zusammen abmaschen = 1 M.

N: 5 nur teilweise gearbeitete Stäbchen in dieselbe Ausgangsmasche und anschließend gemeinsam abmaschen. Eine Noppe verbraucht genau 1 Ausgangsmasche und zählt anschließend als 1 M.

Bevor du beginnst. Runden und Orientierung

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Dieser Amigurumi-Igel wird vollständig in geschlossenen Runden gehäkelt.

Arbeite jede Runde so:

  1. Häkle 1 Lm zum Anheben. Diese Lm zählt nicht als Masche.
  2. Arbeite die erste echte Masche an der vorgesehenen ersten Maschenposition.
  3. Häkle die komplette Runde.
  4. Schließe die Runde mit 1 km in die erste echte Masche.
  5. Auch die km zählen nicht zur angegebenen Maschenzahl.

Der Rundenbeginn bleibt während der gesamten Arbeit an der Unterseitenmitte.

Warum du hier nicht in Spiralrunden häkelst

Bei diesem Pattern brauchst du eine feste Orientierung für Unterseite, Rücken und später auch für die Gesichtsmitte. Deshalb werden die Runden geschlossen und nicht spiralförmig weitergehäkelt.

Nach Rd. 7 hast du 42 M. Ab diesem Punkt gilt für die Körperrunden:

  • M 1–9: erste glatte Bauch-/Seitenzone
  • M 10–33: Rücken-/Stachelzone mit 24 M
  • M 34–42: zweite glatte Bauch-/Seitenzone

Die Rückenmitte liegt zwischen M 21 und M 22.

Die Unterseitenmitte liegt zwischen M 42 und M 1.

Damit du die Stachelzone nicht versehentlich verschiebst, kannst du zusätzlich je einen temporären Maschenmarkierer zwischen M 9/10 und M 33/34 setzen.

So häkelst du die Noppen für die Stacheln

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Die Stacheln dieses Igels entstehen als Noppen. Alle fünf Teilstäbchen einer Noppe werden in dieselbe Ausgangsmasche gearbeitet.

So geht es:

  1. Umschlag.
  2. In die nächste Ausgangsmasche einstechen.
  3. Faden holen.
  4. Umschlagen und durch 2 Schlingen ziehen.
  5. Die übrigen Schlingen auf der Nadel lassen.
  6. Diese Schritte insgesamt fünfmal in derselben Ausgangsmasche ausführen.
  7. Nach dem fünften Teilstäbchen liegen 6 Schlingen auf der Nadel.
  8. Faden holen und durch alle 6 Schlingen ziehen.

Die fertige Noppe zählt als 1 M. Die unmittelbar folgende Ausgangsmasche ist die nächste Masche, die du bearbeitest.

Falls eine Noppe nach innen zeigt, kannst du sie bei Bedarf vorsichtig mit dem Finger auf die rechte Stoffseite drücken.

Amigurumi-Igel häkeln. vollständige Anleitung

Hinterkörper häkeln: Runde 1 bis 7

Rd. 1:
6 fM in FR.
= 6 M

Rd. 2:
6 Zun.
= 12 M

Rd. 3:
(1 fM, Zun.) × 6.
= 18 M

Rd. 4:
(2 fM, Zun.) × 6.
= 24 M

Rd. 5:
(3 fM, Zun.) × 6.
= 30 M

Rd. 6:
(4 fM, Zun.) × 6.
= 36 M

Rd. 7:
(5 fM, Zun.) × 6.
= 42 M

Damit ist der maximale Körperumfang von 42 m erreicht.

Hauptkörper und Stachelzone. Runde 8 bis 18

Rd. 8:
42 fM.
= 42 M

Rd. 9 – Stachel A:
9 fM,
(1 fM, 1 N) × 12,
9 fM.
= 42 M

Rd. 10:
42 fM.
= 42 M

Rd. 11 – Stachel B:
9 fM,
(1 N, 1 fM) × 12,
9 fM.
= 42 M

Rd. 12:
42 fM.
= 42 M

Rd. 13 – Stachel A:
9 fM,
(1 fM, 1 N) × 12,
9 fM.
= 42 M

Rd. 14:
42 fM.
= 42 M

Rd. 15 – Stachel B:
9 fM,
(1 N, 1 fM) × 12,
9 fM.
= 42 M

Rd. 16:
42 fM.
= 42 M

Rd. 17 – Stachel A:
9 fM,
(1 fM, 1 N) × 12,
9 fM.
= 42 M

Rd. 18:
42 fM.
= 42 M

Die fünf Stachelrunden sind:

  • Rd. 9 = Muster A
  • Rd. 11 = Muster B
  • Rd. 13 = Muster A
  • Rd. 15 = Muster B
  • Rd. 17 = Muster A

Muster A besteht in der Rückenfläche aus:

(1 fM, 1 N) × 12

Muster B besteht aus:

(1 N, 1 fM) × 12

Dadurch wechseln sich die Positionen der Noppen ab.

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Jede Stachelrunde enthält genau 12 Noppen. Bei fünf Stachelrunden entstehen insgesamt 60 Noppen.

Wichtig: Die Noppen werden ausschließlich in M 10–33 gearbeitet. Die übrigen 18 M der Bauch-/Seitenzone bleiben glatt.

Übergang zur Gesichtsfarbe. Runde 19 und 20

Rd. 19:
(5 fM, Abn.) × 6.
= 36 M

Rd. 20:
36 fM.
= 36 M

Wechsle erst nach Rd. 20 zur Gesichtsfarbe.

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Die letzte Noppenrunde ist Rd. 17. Rd. 18, 19 und 20 werden vollständig ohne Noppen gearbeitet.

Schnauze häkeln. Runde 21 bis 30

Ab jetzt arbeitest du mit der Gesichtsfarbe.

Rd. 21:
36 fM.
= 36 M

Rd. 22:
(4 fM, Abn.) × 6.
= 30 M

Jetzt erreichst du den ersten Stopppunkt.

Fülle den breiten Hinterkörper erstmals mit kleinen Portionen Füllwatte. Forme zuerst den hinteren Bereich aus und verteile die Füllung möglichst gleichmäßig.

Die Unterseite sollte nicht so stark überfüllt werden, dass der breite Körper dadurch kugelförmig wird.

Rd. 23:
30 fM.
= 30 M

Rd. 24:
(3 fM, Abn.) × 6.
= 24 M

Rd. 25:
24 fM.
= 24 M

Rd. 26:
(2 fM, Abn.) × 6.
= 18 M

Kontrolliere jetzt die Füllung des Körpers. Ergänze bei Bedarf Füllwatte im Übergangsbereich zwischen Rücken und Gesicht und fülle die Schnauzenbasis leicht.

Rd. 27:
18 fM.
= 18 M

Rd. 28:
(1 fM, Abn.) × 6.
= 12 M

Schiebe jetzt kleine Füllportionen bis in die Schnauze.

Die Schnauze soll weniger stark gefüllt werden als der breite Hinterkörper. Stopfe besonders die Spitze nicht hart aus.

Rd. 29:
12 fM.
= 12 M

Kontrolliere die Form jetzt ein letztes Mal.

Rd. 30:
6 Abn.
= 6 M

Den Igel richtig stopfen

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Die festgelegten Stopfpunkte helfen dir dabei, die Füllung einzubringen, bevor die Öffnung zu klein wird.

Nach Rd. 22 bei 30 M:

  • Hinterkörper erstmals füllen
  • Füllwatte in kleinen Portionen einbringen
  • hintersten Körperbereich zuerst ausformen
  • Füllung gleichmäßig verteilen
  • Unterseite nicht so stark überfüllen, dass der Körper kugelförmig wird

Nach Rd. 26 bei 18 M:

  • Körperfüllung kontrollieren
  • Übergang zwischen Rücken und Gesicht ergänzen
  • Schnauzenbasis leicht füllen

Nach Rd. 28 bei 12 M:

  • kleine Füllportionen bis in die Schnauze schieben
  • Schnauze weniger stark stopfen als den breiten Hinterkörper
  • Spitze nicht hart ausstopfen

Nach Rd. 29:

  • letzte Formkontrolle durchführen

Der optimale Füllgrad wurde nicht praktisch bestätigt. Entscheidend für die Anleitung ist deshalb, die festgelegten Stopfpunkte und die unterschiedliche Füllung von Körper und Schnauze einzuhalten.

Schnauzenspitze schließen

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Nach Rd. 30 bleiben genau 6 M übrig.

So schließt du die Öffnung:

  1. Schneide den Arbeitsfaden mit ausreichender Länge ab.
  2. Fädle ihn durch eine Wollnadel.
  3. Führe die Nadel nacheinander durch die vorderen Maschenglieder aller 6 verbleibenden M.
  4. Ziehe die Öffnung gleichmäßig zusammen.
  5. Sichere den Faden.
  6. Ziehe das Fadenende in die Figur ein.

Schließe die Öffnung erst, wenn du die letzte Füllkontrolle abgeschlossen hast.

Gesicht gestalten

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Für das Gesicht dient Rd. 23 mit 30 M als konstruktive Referenz.

Die Gesichtsmitte liegt gegenüber dem Rundenübergang der Unterseite, also zwischen M 15 und M 16.

Augen aufsticken

Für die beiden Augen gilt als konstruktive Startposition:

  • linkes Auge ungefähr bei M 12
  • rechtes Auge ungefähr bei M 19
  • beide Augen auf derselben horizontalen Rundenhöhe
  • ungefähr 7 m Mittelpunktabstand
  • je Auge ungefähr 2–3 kurze schwarze Stiche

Diese Position ist konstruktiv definiert und reproduzierbar, aber nicht praktisch optimiert.

Verwende für dieses Pattern keine Sicherheitsaugen.

Nase aufsticken

Die Nase sitzt direkt auf der geschlossenen Schnauzenspitze.

Verwende schwarzes Garn und setze mehrere kurze Stiche dicht übereinander beziehungsweise leicht fächerförmig.

Das Zentrum der Nase liegt über dem Verschluss der letzten 6 M. So entsteht eine kleine, kompakte Stickfläche.

Ein separates Nasenteil wird nicht benötigt.

Ein Mund ist nicht vorgesehen.

Die optimale Größe und Form der Nase wurden nicht praktisch bestätigt.

Kontrollpunkte während des Häkelns

Kontrolliere deinen Igel an einigen festen Stellen. Dadurch kannst du Zähl- oder Orientierungsfehler früher erkennen.

  • Nach Rd. 7: 42 M.
  • Nach Rd. 11: weiterhin 42 M; A/B-Versatz der Stacheln kontrollieren.
  • Nach Rd. 17: 5 Stachelrunden mit insgesamt 60 Noppen; weiterhin 42 M.
  • Nach Rd. 20: 36 M.
  • Nach Rd. 22: 30 Uhr und erster Stopppunkt.
  • Nach Rd. 28: 12 M und Schnauze nachstopfen.
  • Nach Rd. 30: 6 M.

Prüfe außerdem regelmäßig, ob der Rundenübergang weiterhin an der vorgesehenen Unterseitenposition liegt.

Fehlerhilfe. typische Probleme beim Igelhäkeln

Die Maschenzahl stimmt nicht

Kontrolliere zuerst den letzten Punkt, an dem deine Maschenzahl noch korrekt war.

Achte besonders darauf, dass die Anfangs-Lm und die Km zum Rundenschluss nicht als Maschen zählen.

Bei Zu- und Abnahmerunden hilft es außerdem, die angegebenen Wiederholungsblöcke einzeln abzuzählen, statt nur die gesamte Runde am Ende zu kontrollieren.

Ändere die vorgegebene Maschenzahl nicht, um einen vorherigen Zählfehler auszugleichen.

Der Rundenübergang wandert

Markiere den Rundenbeginn konsequent.

Bei diesem Pattern wird jede Runde mit einer Km in die erste echte Masche geschlossen. Anschließend beginnt die nächste Runde wieder mit 1 Lm zum Anheben.

Arbeite nicht versehentlich in Spiralrunden weiter. Der Rundenbeginn soll an der Unterseitenmitte bleiben.

Die Noppen liegen auf der falschen Seite

Kontrolliere zuerst deine beiden Übergangsmarker.

Bei 42 M dürfen Noppen nur innerhalb von M 10–33 gearbeitet werden.

Die Bereiche M 1–9 und M 34–42 bleiben glatt.

Zeigt eine einzelne Noppe nach innen, kannst du sie vorsichtig mit dem Finger auf die rechte Stoffseite drücken.

Der A/B-Versatz stimmt nicht

Prüfe, mit welcher Masche du den 24-M-Rückenblock begonnen hast.

Muster A lautet:

(1 fM, 1 N) × 12

Muster B lautet:

(1 N, 1 fM) × 12

Die Reihenfolge der Stachelrunden ist:

A – B – A – B – A

also in Rd. 9, 11, 13, 15 und 17.

Die Noppen geraten in die Bauchzone

Eine strukturierte Körperrunde muss immer in drei Bereiche zerfallen:

9 glatte M + 24 Rücken-M + 9 glatte M = 42 M

Wenn eine Noppe außerhalb des mittleren 24-M-Bereichs landet, kontrolliere sowohl deine Maschenzahl als auch die Position der beiden Übergangsmarker.

Die Schnauze wird asymmetrisch

Kontrolliere zunächst die Maschenzahl nach jeder Abnahmerunde.

Die Schnauzenfolge muss genau lauten:

36 → 30 → 30 → 24 → 24 → 18 → 18 → 12 → 12 → 6 M

Prüfe außerdem, ob dein Rundenbeginn noch an der Unterseitenmitte liegt.

Verteile die Füllwatte in kleinen Portionen und beachte die vorgesehenen Stopfpunkte. Verändere dafür nicht den Abnahmerhythmus.

Die Füllwatte scheint durch

Das Pattern setzt ein dichtes Amigurumi-Maschenbild voraus.

Als konstruktiver Richtwert sind Garn von ungefähr DK/Sport bis leichtem Worsted und eine Häkelnadel von ungefähr 2,5–3,0 mm vorgesehen.

Vermeide außerdem, den Körper so stark zu überfüllen, dass die Maschen auseinandergezogen werden.

Die optimale Nadelstärke und der optimale Füllgrad wurden allerdings nicht praktisch bestätigt.

Die Endöffnung schließt nicht sauber

Kontrolliere vor dem Schließen, ob nach Rd. 30 wirklich genau 6 M übrig sind.

Führe den Faden nacheinander durch die vorderen Maschenglieder aller sechs Maschen und ziehe die Öffnung anschließend gleichmäßig zusammen.

Die Augen wirken unterschiedlich

Orientiere dich wieder an Rd. 23.

Die Gesichtsmitte liegt zwischen M 15 und M 16.

Die konstruktiven Positionen sind ungefähr:

  • links M 12
  • rechts M 19

Damit liegen die Mittelpunkte ungefähr 7 m auseinander.

Achte zusätzlich darauf, beide Augen auf derselben horizontalen Rundenhöhe und jeweils mit ungefähr 2–3 kurzen Stichen zu arbeiten.

Die Position ist technisch festgelegt, aber nicht praktisch auf ihre optimale optische Wirkung getestet.

Was du variieren kannst, ohne die Anleitung zu verändern

Die Konstruktion selbst solltest du unverändert lassen. Bei der Farbgestaltung hast du dagegen Spielraum.

Du kannst zum Beispiel:

  • eine andere Rücken-/Stachelfarbe verwenden
  • eine andere Gesichtsfarbe wählen
  • für Augen und Nase eine andere kontrastreiche Stickfarbe verwenden
  • ein anderes geeignetes Garn verwenden
  • eine dazu passende andere Häkelnadel wählen

Beachte dabei: Andere Garne, Nadelstärken und eine andere Häkelspannung können das Maschenbild und die fertige Größe verändern.

Die Rundenfolge, Maschenzahlen, Noppenverteilung und Schnauzenkonstruktion bleiben unverändert. Zusätzliche Ohren, Arme, Beine, eine alternative Schnauze oder ein anderes Stachelmuster gehören nicht zu dieser Anleitung.

Transparenz zum Pattern

Dieses Pattern wurde mathematisch geprüft und konstruktiv validiert.

Pattern Validator: PASS
Mathematisch geprüft: JA
Konstruktiv validiert: JA
Praktisch probegehäkelt: NEIN

Deshalb sind einige Eigenschaften bewusst nur als Richtwerte oder konstruktive Angaben zu verstehen.

Nicht praktisch bestätigt sind:

  • exakte Endgröße
  • exakte Höhe und Breite
  • Garnverbrauch
  • optimale Nadelstärke
  • tatsächliche Reliefwirkung der Noppen mit einem konkreten Garn
  • optimaler Füllgrad
  • ideale Schnauzenproportion
  • optimale Augenposition
  • optimale Nasengröße
  • tatsächliche optische Wirkung des Farb-/Strukturübergangs
  • Arbeitszeit

Die validierte Maschenarchitektur wird dadurch nicht verändert.

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Häufige Fragen zum Amigurumi-Igel

Ist dieser Amigurumi-Igel für Anfänger geeignet?

Ja. Der Schwierigkeitsgrad des Patterns ist Anfänger.

Der Igel besteht aus nur einem zusammenhängenden Hauptteil. Du musst keine Arme, Beine, Ohren, keinen Kopf und keine separate Schnauze annähen.

Neben festen Maschen, Zu- und Abnahmen arbeitest du die Stäbchen als Noppen aus fünf zusammen abgemaschten Stäbchen.

Ist die Igel-HäkeStäbchen kostenlos?

Ja. Die vollständige Igel-Häkelanleitung kostenlos findest du direkt in diesem Artikel, einschließlich Igel-Häkelanleitung, Maschenzahlen, Stopfpunkte sowie der Angaben für Augen und Nase.

Wird der Igel in Spiralrunden gehäkelt?

Nein.

Dieser Igel wird ausdrücklich in geschlossenen Runden gearbeitet.

Zu Beginn jeder Runde häkelst du 1 Lm, die nicht als Masche zählt. Am Ende schließt du mit 1 km in die erste echte Masche. Auch diese km zählen nicht als Masche.

Der feste Rundenbeginn bleibt an der Unterseitenmitte.

Muss ich beim Igel Teile annähen?

Es gibt keine separat gehäkelten Körperteile, die zusammengenäht werden müssen.

Der Körper einschließlich der Schnauze entsteht in einem Stück. Augen und Nase werden anschließend aufgestickt.

Wenn du nach einer Möglichkeit suchst, einen Igel ohne Zusammennähen mehrerer Häkelteile zu häkeln, ist dieser Aufbau entsprechend reduziert.

Wie entstehen die Stacheln?

Die Stacheln entstehen direkt beim Häkeln durch Noppen.

Für eine Noppe arbeitest du fünf nur teilweise gehäkelte Stäbchen in dieselbe Ausgangsmasche und maschst sie anschließend gemeinsam ab.

Die Noppen werden ausschließlich innerhalb der 24-M-Rückenzone gearbeitet.

Wie viele Noppen hat der Igel?

Der Igel besitzt fünf Stachelrunden.

Jede dieser Runden enthält genau 12 Noppen:

5 × 12 = 60 Noppen

Insgesamt entstehen also 60 gehäkelte Noppen.

Wann wird der Igel gestopft?

Der erste Stopfpunkt liegt nach Rd. 22 bei 30 m.

Danach:

  • Füllung nach Rd. 26 kontrollieren
  • Schnauze nach Rd. 28 nachstopfen
  • nach Rd. 29 die letzte Füllkontrolle durchführen

Erst danach wird die Öffnung auf die letzten 6 M reduziert und geschlossen.

Wo kommen Augen und Nase hin?

Als Referenz für die Augen dient Rd. 23 mit 30 M.

Die Gesichtsmitte liegt zwischen M 15 und M 16.

Die konstruktiven Ausgangspositionen sind:

  • linkes Auge ungefähr M 12
  • rechtes Auge ungefähr M 19
  • ungefähr 7 m Mittelpunktabstand

Die Augen werden jeweils mit ungefähr 2–3 kurzen schwarzen Stichen gearbeitet.

Diese Position ist konstruktiv definiert, aber nicht praktisch optimiert.

Die Nase wird direkt auf die geschlossene Schnauzenspitze über dem Verschluss der letzten 6 M gestickt.

Kann ich anderes Garn verwenden?

Du kannst ein anderes geeignetes Garn verwenden. Dadurch können sich allerdings Größe und Maschenbild verändern.

Als Ausgangsrichtwert sieht das Pattern glattes Baumwoll- oder Baumwollmischgarn von ungefähr DK/Sport bis leichtem Worsted und eine Häkelnadel von ungefähr 2,5–3,0 mm vor.

Die optimale Nadelstärke wurde nicht praktisch bestätigt.

Wie groß wird der fertige Igel?

Je nach Garn, Häkelnadel und Häkelspannung kann der Igel ungefähr 9–12 cm lang werden.

Dieser Wert ist ein Richtwert und wurde nicht praktisch bestätigt.

Dein Amigurumi-Igel ist fertig

Nach dem Verschließen der letzten 6 Maschen und dem Aufsticken von Augen und Nase ist dein kleiner Amigurumi-Igel fertig.

Die gesamte Figur besteht aus einem zusammenhängenden Hauptteil mit 60 gehäkelten Noppen, zwei gestickten Augen und einer gestickten Nase. Separate Körperteile musst du nicht zusammennähen – damit bleibt die Amigurumi-Igel-Anleitung für Anfänger trotz der strukturierten Stachelfläche übersichtlich.

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